Leseprobe

In meiner Lyrik suche ich eine Sprache, die – oftmals mit syntaktischen und semantischen Konventionen brechend – über Rhythmus und Klang kommuniziert. Worte werden erfunden, fragmentiert, variiert, wiederholt. Es entstehen Lautgedichte, die Leser wie Zuhörer zur freien Interpretation einladen.

Ob gesprochen, gesungen, im Kanon gelesen, ob in Hochdeutsch oder mit dialektgefärbtem Zungenschlag vorgetragen – je nach Sprecher und Leselaune ergeben sich stets neue, überraschende Klangerlebnisse.

 
 
 

montag          i   do   nix
dienstag        i do   nix
mittwoch       i do   nix
donnerstag    i do   nix
freitag           i do   nix
samstag         i do   nix
sonntag         i do   die wochenplanung

 
 
 

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